Heut Mittag (also quasi direkt nach dem Aufstehen) hab ich für Bamba, Joanna und Kyle (und mich natürlich) gekocht. Es gab Fleisch. Ich betone das, weil es für viele Austauschstudenten, auch für uns, ein Zeichen von Luxus ist. Gespräche übers Essen werden gern geführt und wenn dann so ein Satz fällt wie „ich habe Fleisch gekauft, am Wochenende mache ich Hühnchencurry/Chili con carne/Schnitzel…“ erntet man meist neidische bis verträumte Blicke. Ja, und als Dessert gab’s Joghurt, nicht selbstgemacht, aber dafür in den Geschmacksrichtungen des Winters. Kurzum, wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen, um dann jeder für sich wieder an unsere Arbeit zurückzukehren. In meinem Fall handelt es sich dabei immer noch um die Qualifikationsaufgabe für Runologie, die besser langsam mal fertigwerden sollte, denn nachher will ich doch zum Frank Znort Quartet! Leider schert sich die Aufgabe aber einen feuchten Dreck darum, was ich will, und wächst nur sehr langsam.
Wenn es so etwas wie den Gott der Runologie gibt, möge er mir bitte Inspiration schicken!
noRa


