Nachbarschaftshilfe

26 01 2008

    

Es gibt solche und solche Nachbarn. Die meisten Leute kennen vor allem solche, aber wenn man Glück hat, dann trifft man es echt gut. So wie ich.

Seit ich hier in Ørndalen wohne, kann ich mich echt nicht beklagen: Die beiden Norweger von oben sind ruhig und unauffällig und, falls wir uns zufällig mal in der Küche begegnen, auch immer freundlich. Janna ist unterhaltsam, großzügig und für jeden Spaß zu haben und zu allem Überfluss ist gestern auch noch Samuel bei uns hier auf die Etage gezogen – angeblich wegen der besseren Aussicht. Wir wissen natürlich, dass es eigentlich unsere grenzenlose Coolness war, die ihn hierher gelockt hat. Da werden wohl noch zahlreiche verrückte Aktionen, Partys und gemeinsame Abendessen anstehen.

A propos Essen: Mein Kühlschrank sah seit gestern so aus:

reste

Umso besser, dass es bei James, dem besten Gastgeber aller Zeiten – in der zweitcoolsten WG aller Zeiten (nach unserer) – eigentlich immer was zu essen gibt. Und zu trinken. So viele perfekte Vor- und Nachspiele wie hier in den paar Wochen hatte ich in der ganzen Oslozeit nicht. Naja, und dann gab’s ja auch noch die sommerliche Party, auf der unsere frischgebacken Wohngemeinschaft sicher den Preis für beste Kostümierung abgegriffen hätte – nur gab’s den leider nicht. Und wieder einmal  wurde der Beweis erbracht, dass mit meiner Sonnenbrille einfach jeder gut aussieht. Ach ja, einen meiner Flipflops hab ich der Party geopfert, er ist irgendwie einfach nicht mit nach Hause gekommen. Und bei einem sehr unfairen Wrestlingmatch wurde mein klimpernder Armreifen teilweise zerstört. Gemein.

Im Anschluss ans Nachspiel hab ich auch noch einem aus dem Süden der Insel Asyl gewährt und dann galt es mal wieder, Schlaf nachzuholen. Wird mir wohl nie richtig gelingen, aber immerhin bin ich nicht krank, so wie viele hier. Epidemieartig hatte sich das nämlich verbreitet, aber mittlerweile sind die meisten auf dem Wege der Besserung. Und auch da wurde viel Nachbarschaftshilfe geleistet.

Nach dem Ausschlafen (so einigermaßen) hab ich dann endlich mal eingekauft, unfassbar günstig für norwegische Verhältnisse, bin richtig stolz auf mich! Und nachher gehen wir im nördlichsten BurgerKing-Restaurant der Welt Gutscheine einlösen, die auf den Rückseiten der TIFF-Tickets waren und essen dann verhältnismäßig günstiges Junkfood, ehe wir uns wieder mit neuem Elan in die Nacht stürzen.

  

Vorspiel

  

Janna und ich beim Zusammenstellen der Outfits

nj

  

vorspiel

  

lecker

  

anbetung

  

Carl (cool dank meiner Brille) und Shakur

cs

  

Party

  

laberlaber

  

gang

  

Ignazy (cool dank meiner Brille und einem Hut, von dem ich nicht weiß, wem er eigentlich gehörte)

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Drogeneinfluss?

    

Meine Lieblingsnachbarn

js

  

Manche Leute quatschen auch, statt zu tanzen…

ad

    

…oder starren wie hypnotisiert irgendwo hin.

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Ein paar traurige Überreste meines Armreifens

kaputt

    

Der Asylbewerber

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Hübsche blonde Mädchen, aber keine Norwegerinnen

ml?

  

Meisterin des französischen Blicks

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js

  

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Janna in ihrem Element

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heimweg

  

Nachspiel

  

scheißmucke?

  

Der perfekte Gastgeber

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j

  

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waffel

  

Links zufriedener Waffelblick, rechts Akevittblick

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Akevittblick der anderen Art

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„Lass mich bloß in Ruhe“-Blick

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j

  

nachspiel

  

Und zuletzt noch ein paar Eiszapfen an meinem Fenster

eis

  

eis


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Eine Antwort

30 01 2008
Mama

ich hoffe, du hattest noch andere schuhe – außer flipflops – mit bei der party. oder hast du von joanna gelernt??? Flipflops juchhe im schnee!!! um den kosbaren armreif ist es natürlich traurig!!!
einige sitzen sich bei eurer party gegenüber , wie nach dem motto: alle 10 min wird ein partner weitergerutscht. mir fällt der fachausdruck dafür gerade nicht ein.und janna im laufgitter ist natürlich reizend. vielleicht kann sie bald ganz alleine aufstehen – mal sehen!!

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