Eigentlich sollte ich schleunigst schlafen gehen, da ich morgen früh arbeiten muss, aber es gibt ja so viel aufzuholen. Seit gestern ist also das Schmuckstück wieder hier, daher durfte es heute auch mal mit in die Uni. Das war natürlich ein Fehler, denn sofort stürmte jeder, der mich kannte, mit Anrufen und Chats auf mich ein, was mich sehr von meiner eigentlich Beschäftigung, einem (Meta-?)Gespräch auf Spanisch mit meinem Lieblingskommilitonen Ole, abhielt.
Bei dem und seiner Freundin war ich auch gestern zum Kochen – d.h. ich habe sie gezwungen, von mir zubereitetes Essen zu essen – und danach bin ich gemütlich gute zwei Stunden nach Hause gelaufen. Der Schreckmoment dabei kam nahe der Heimat, als ich plötzlich vor einem mir bis dahin unbekannten Gebäude stand, das sich als Gefängnis entpuppte. Wer hätte gedacht, dass es hier auch Verbrecher gibt? An der Haftanstalt entlang schleichend wollte ich mich abkürzend durch den Wald schlagen, was allerdings dazu führte, dass ich einen nicht unwesentlichen Umweg durchs Unterholz nehmen und schließlich durch ein Loch im Zaun wieder auf die Straße klettern musste. Naja, ein bisschen Abenteuer hier und da wird nichts schaden.
Ja, in den kommenden Tagen folgen hoffentlich mehr Bilder, Infos und dergleichen, aber jetzt ruft wirklich erstmal mein Bett.


