Brünett und verzweifelt

28 06 2008

  

Das bin ich wohl. Und außerdem muss ich mich mit meiner eigenen Intelligenz anfreunden, vielleicht mit Kierkegaards Hilfe, sicher aber ohne Shakespeare. Soweit einige der Ergebnisse meines Abends/Morgens mit Ole. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, inwieweit diese Erkenntnisse Anwendung finden werden, aber vielleicht klärt sich das, wenn ich erstmal geduscht und ein bisschen geschlafen habe. Mit dem Fahrrad dauert der Weg, für den ich letztens über zwei Stunden gebraucht habe, übrigens nur etwa 45 Minuten.

Auf dem Weg aus der Stadt aufs Festland hielt mich der Anblick der ins Mitternachtssonnenlicht getauchten Brückenpfeiler minutenlang in seinem Bann. Selbstverständlich hätte ich dieses Schauspiel dokumentiert, aber die Sonne verbarg sich natürlich, sobald ich auch nur an meine Kamera dachte, geschweige denn sie herausholte. Es gibt eben Momente, die lassen sich einfach nicht festhalten. Ja, und während wir also so draußen herumspazierten, riss auch die Wolkendecke an einigen Stellen auf, was mir Hoffnungen bezüglich des heutigen Wetters macht. Wenn es sonnig wird, wird wohl kein Weg an einem Strandbesuch vorbeiführen. Vorher muss ich mal die Küche und den Flur wischen, denk ich. Und davor endlich mal schlafen. Jetzt nämlich.


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